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    Koblenz15 Neuproduktionen: Neue Stücke am Theater Koblenz vorgestellt

    Als eine Mischung aus hochkarätigen Überraschungen, ungehobenen Schätzen und großen Klassikern wurde der neue Spielplan des Koblenzer Theaters für die kommende Spielzeit 2016/2017 angekündigt - und man hat Wort gehalten.

    Das Theater Koblenz.
    Das Theater Koblenz.
    Foto: Denise Remmele

    Von unserer Reporterin Melanie Schröder

    Am Dienstagabend, 18 Uhr, gab die vierköpfige Spitze des Koblenzer Hauses um Theaterintendant Markus Dietze, Chefdirigent Enrico Delamboye, Operndirektor Rüdiger Schillig und Ballettdirektor Steffen Fuchs vor einem zahlreich erschienenen Publikum Einblick in die Stückplanungen für das Jahr 2016.

    Als das Fundament des Spielplans bezeichnete Intendant Dietze die Vorstellung der Neuproduktionen im großen Haus, über Nebenschauplätze, das Puppentheater und Aktuelles gebe es im April noch vieles mehr zu berichten. Auf dem Programm stehen von daher vorerst drei der vier Sparten des Theaters. Mit sechs Premieren landet die Schauspielsparte im Reigen der Neuproduktionen rein zahlenmäßig auf dem zweiten Platz – denn sieben sind es gar in der Genre des Musiktheaters. Freuen dürfen sich die Theatergäste auf William Shakespeares Klassiker „Hamlet“, der von Markus Dietze inszeniert wird.

    Zum Genre Schauspiel rechnet der Intendant auch „The Beautiful Game“ von Andrew Lloyd Webber und Ben Elton. Das eher unbekannte Musical Webbers soll in Kooperation mit dem Koblenzer Jugendtheater entstehen. Astrid Lindgrens „Pippi plündert den Weihnachtsbaum“, Molières „Tartuffe“ und Anton Tschechows „Die Möwe“ vervollständigen die Schauspielinszenierungen neben Michael Köhlmeiers Romanvorlage „Die Abenteuer des Joel Spazierer“, womit das Theater eine Uraufführung bestreitet.

    Gleichfalls vielfältig zeigen sich die geplanten Musiktheaterstücke. Neben Wolfgang Amadeus Mozarts „Le nozze di Figaro“ erwartet das Theaterpublikum Emmerich Kálmáns Operette „Die Herzogin von Chicago“ sowie „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss. Ergänzt werden die Produktionen im großen Haus um die düstere Oper „The Fall of the House of Usher“ des amerikanischen Komponisten Philip Glass sowie Heinrich Marschners deutschsprachiges Werk „Der Vampyr“. Eine deutsche Erstaufführung steht mit der Inszenierung eines Stücks von Søren Nils Eichberg ins Haus. Erarbeitet wird dessen jüngste Oper „Glare“, die mit Technoklängen und industriellen Sounds experimentiert.

    Eine der meistgespielten Opern der Welt wird auf der Festung Ehrenbreitstein auf die Bühne gebracht: Es handelt sich um Georges Bizets „Carmen“. Nachdem in den vergangenen Jahren Musicals auf der Festungsbühne dominierten, wagt die Theaterleitung damit erneut eine Opernaufführung unter freiem Himmel.

    Eine ganz eigene Version von Frank Wedekinds „Lulu“ erzählt Ballettdirektor Steffen Fuchs in seiner gleichnamigen Tanzrevue, die unter anderem mit musikalischen Werken von Maurice Ravel und Nino Rota verbunden sein wird. Zusätzlich feiert eine zweite Ballettproduktion ihre Premiere in der kommenden Spielzeit: Ebenfalls choreografiert von Steffen Fuchs, zeigt das Theater Koblenz eine Interpretation des Handlungsballetts „Cinderella“ und verortet es neu. Insgesamt 15 Premieren sehen die Theatermacher des Koblenzer Hauses ab September 2016 entgegen. Es bleibt schon jetzt vor allem eines zu wünschen: toi toi toi.

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