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    Tote bei Kämpfen mit Hisbollah in Al-Kusair

    Istanbul/Damaskus (dpa) - Bei Gefechten in der seit einer Woche umkämpften syrischen Kleinstadt Al-Kusair sind am Montag fünf Rebellen getötet worden.

    Nach Angaben der Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter fielen einige von ihnen im Kampf gegen die Regierungstruppen, andere im Kampf gegen Milizionäre der schiitischen Hisbollah-Bewegung.

    Ihren Angaben zufolge stieg die Zahl der im syrischen Bürgerkrieg getöteten Hisbollah-Kämpfer auf insgesamt 141. Mehr als die Hälfte von ihnen seien in den vergangenen neun Tagen in der Provinz Homs und im Umland von Damaskus ums Leben gekommen, hieß es.

    Die Hisbollah unterstützt das Regime von Präsident Baschar al-Assad. Anfangs hatte sie ihre Toten heimlich aus Syrien abtransportiert. Inzwischen bekennt sie sich zu ihrer Beteiligung an dem Bürgerkrieg.

    Regimegegner erklärten, die Regierungstruppen hätten in der Nacht in dem Damaszener Viertel Dschobar und in Harasta im Umland von Damaskus Giftgas eingesetzt. Dutzende Menschen, darunter auch Kleinkinder, seien mit Erstickungsanfällen in Krankenhäuser gebracht worden. Eine Überprüfung dieser Angaben von unabhängiger Seite war nicht möglich.

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