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    Urbach/DernbachSchrottplatz Puderbach: Samstag wollen Schrottler - Brüder Ludolf am Grab von Günter Ludolf Abschied nehmen

    Falls am Samstag Massen von Ludolf-Fans ins kleine Urbach (1500 Einwohner) strömen, um vom verstorbenen Günter Abschied zu nehmen, ist die Polizei gerüstet. Das glaubt der Chef der zuständigen Polizei in Straßenhaus.

    Es wird einen Eichensarg geben für den Günter - wie es sich gehört. Und es wird alles so weitergehen, wie gewohnt - und wie Günter es wollte: Die Ludolfs bleiben sich - auch im Gespräch mit MoJane Katrin Steinert - treu.
    Es wird einen Eichensarg geben für den Günter - wie es sich gehört. Und es wird alles so weitergehen, wie gewohnt - und wie Günter es wollte: Die Ludolfs bleiben sich - auch im Gespräch mit MoJane Katrin Steinert - treu.

    Urbach/Dernbach – Falls am Samstag Massen von Ludolf-Fans ins kleine Urbach (1500 Einwohner) strömen, um vom verstorbenen Günter Abschied zu nehmen, ist die Polizei gerüstet. Das glaubt der Chef der zuständigen Polizei in Straßenhaus.

    Der Erste Hauptkommissar Gerd Lichtenthäler rechnet allerdings nicht mit einem vergleichbaren Andrang wie im Mai 2007.  Damals fuhren geschätzte 25.000 Fans nach Dernbach, als der Schrottplatz seine Pforten zum Tag der offenen Tür öffnete. „Es war ein Sommertag, und außerdem gab es die Möglichkeit, das Gelände zu besichtigen. Ich denke, so etwas lockt mehr Leute an als eine Beerdigung“, meint Lichtenthäler.

    "Praktisch als hätte man ein Stück aus dem Herzchen gerissen": Bei den Ludolfs in Puderbach fehlt Bruder Günter schmerzlich.
    "Praktisch als hätte man ein Stück aus dem Herzchen gerissen": Bei den Ludolfs in Puderbach fehlt Bruder Günter schmerzlich.
    Foto: Katrin Steinert

    Dennoch schieben seine Beamten, die Kollegen der Autobahnpolizei und die Kräfte der Puderbacher Feuerwehr am Samstag Sonderschichten. „Wir sind personell so aufgestellt, dass wir reagieren können“, betont Lichtenthäler und sagt gleichzeitig, dass die Polizei aber nur bei Bedarf ausrückt. Will heißen: Wird der Andrang zu groß, sperrt sie den Ort für den Verkehr komplett ab. Dann werden Einsatzkräfte die Fans ins nahe Industriegebiet umleiten. Von dort ist der Weg zum Friedhof zwar etwas weiter, aber trotzdem machbar. Außerdem gibt es hier reichlich Parkplätze.

    Ist die anrollende Lawine kleiner, können die Besucher in der Nähe des Friedhofs parken. Vorsorglich hat die Polizei die Straße in Richtung Niederhofen zur Einbahnstraße deklariert, damit in dieser Autos abgestellt werden können. Auch im Ort sind ein paar zusätzliche Stellplätze geschaffen worden. Zudem wird der Fußweg zum Friedhof ausgeschildert. Auch die Verbandsgemeinde hat vorgesorgt und Toilettenwagen aufgestellt. Sie bleibt aber sonst bei ihrer Haltung, dass eine Beerdigung kein Volksfest ist und wird keine zusätzlichen Angebote machen. Die Fans können stattdessen gerne nach Neuwied ausweichen, wo parallel das „Festival der Currywurst“ auf dem Luisenplatz stattfindet.

    Ulf Steffenfauseweh

    Ludolf-Fans aufgepasst: Es gibt nicht nur zwei Dernbachs, sondern auch mehrere Orte namens Urbach. Der richtige hat die Postleitzahl 56317!

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