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  • Piloten sehen Gerichtsverhandlung gelassen

    Frankfurt/Main (dpa). Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit rechnet trotz der Gerichtsverhandlung nicht mit Einschränkungen des Streiks.

    «Wir haben Schutzschriften hinterlegt und dadurch erreicht, dass es zu einer Verhandlung kommt und werden dort auch unsere Position darlegen», sagte Cockpit-Sprecher Alexander Gerhard-Madjidi. «Wir sehen dem gelassen entgegen. Wir haben Gutachten, die unsere Position stützen, dass der Streik verhältnismäßig ist», sagte Gerhard-Madjidi. «Wir gehen davon aus, dass es nicht zu Einschränkungen kommt. Mit dem Streikverlauf sind wir bislang mehr als zufrieden. Genaue Zahlen können wir noch nicht nennen.»

    Die Lufthansa wehrt sich vor dem Arbeitsgericht Frankfurt gegen den Streik ihrer Piloten. Deutschlands größte Fluggesellschaft und die Lufthansa Cargo reichten am Montag je einen Antrag auf einstweilige Verfügung ein. Der Streik sei unverhältnismäßig und Lufthansa verpflichtet, Schaden von Unternehmen, Mitarbeitern und Aktionären abzuwenden, sagte Lufthansa-Sprecher Andreas Bartels. Das Arbeitsgericht Frankfurt wollte noch am späten Montagnachmittag darüber verhandeln. Mit einer Entscheidung ist noch am selben Tag zu rechnen.