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    BerlinKraft erneuert indirekt Angebot an FDP

    Nach dem Scheitern der rot-rot-grünen Sondierungsgespräche in Nordrhein-Westfalen hat SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft ihr Gesprächsangebot an die FDP indirekt erneuert.

    Sie sagte am Freitag im ZDF-«Morgenmagazin», bislang seien die Liberalen mit ihrer strikten Verweigerung einer Ampelkoalition mit SPD und Grünen ihrer demokratischen Verantwortung nicht gerecht geworden. «Ich weiß nicht, ob sich die FDP noch mal rührt, ich bin da sehr gespannt», sagte Kraft.

    Zunächst wolle die SPD jetzt mit der CDU über eine große Koalition reden. Entscheidend sei ein Politikwechsel. «Die CDU muss erst zur Erkenntnis gelangen, dass sie abgewählt worden ist», betonte Kraft. Der Ministerpräsident werde in NRW vom Landtag gewählt. «Und wir haben im Landtag die gleiche Zahl von Sitzen. Das ist entscheidend.» Kraft schloss auch Neuwahlen nicht aus. «Das ist am Ende immer möglich. Das hängt jetzt davon ab, inwieweit die CDU beweglich ist und ob sich die FDP noch einmal zu Gesprächen bereit findet.»

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