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    BrüsselJuncker: «Das ist doch kein Boxkampf»

    Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker findet die Frage, ob sich Deutschland oder Frankreich im Streit um die gemeinsame Bankenaufsicht durchgesetzt haben, absurd. «Das ist keine lächerliche, aber eine typische Frage», sagte er am Freitag in Brüssel am Rande des EU-Gipfels.

    Jean-Claude Juncker
    Nach acht Jahren gibt Jean-Claude Juncker den Vorsitz im Klub der Finanzminister aus den Eurostaaten ab. Sein Nachfolger wird der Niederländer Jeroen Dijsselbloem.
    Foto: DPA

    «Ich habe mir heute Morgen die deutschen Fernsehnachrichten angeschaut, die französischen, die britischen und einige andere. Alle haben wieder gewonnen. Wir machen uns nur noch lächerlich.»

    «Die Presseberichterstattung ist grotesk», sagte Juncker, der auch Chef der Eurogruppe ist. «Hier findet doch kein Boxkampf statt zwischen Deutschland und Frankreich. Das war eine seriöse Diskussion von 27 Mitgliedstaaten.» Es habe bei der bis 3.00 Uhr morgens dauernden Sitzung 120 Wortmeldungen gegeben - «und nicht nur von Frankreich und Deutschland». Wichtig sei, dass die Bankenunion nun möglich sei. «Es bleibt dabei dass Details festgelegt werden müssen, bevor es eine direkte Bankenrekapitalisierung geben kann.»

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