40.000
  • Startseite
  • » Brennpunkt
  • » Hintergrund: Kernpunkte des Armuts- und Reichtumsberichts
  • Aus unserem Archiv

    BerlinHintergrund: Kernpunkte des Armuts- und Reichtumsberichts

    Der Entwurf des neuen Armuts- und Reichtumsberichts sorgt für Ärger zwischen Wirtschafts- und Arbeitsministerium. Die wichtigsten Daten und Fakten in Kurzform:

    Euro-Münzen in einer Hand
    Bei spontanen, intuitiven Entscheidungen ist der Mensch großzügiger und kooperativer als nach einer sorgfältigen Abwägung.
    Foto: Daniel Karmann - DPA

    - Die Schere zwischen Arm und Reich wird größer: Einkommen und Vermögen sind in Deutschland zunehmend ungleich verteilt.

    - 10 Prozent der Haushalte vereinen 53 Prozent des gesamten Nettovermögens auf sich (beruhend auf den Zahlen von 2008).

    - Die untere Hälfte der Haushalte besitzt nur 1 Prozent des Nettovermögens.

    - Zwischen 1992 und 2012 hat sich das Nettovermögen der privaten Haushalte von knapp 4,6 auf rund 10 Billionen Euro mehr als verdoppelt.

    - Westdeutsche Haushalte haben im Schnitt ein Immobilien- und Geldvermögen von etwa 132 000 Euro, im Osten sind es rund 55 000 Euro. Der Abstand ist aber geringer geworden.

    - Das Einkommen von Vielverdienern ist gestiegen, die unteren 40 Prozent der Vollzeitbeschäftigten mussten nach Abzug der Inflation Verluste hinnehmen.

    - Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ging zwischen 2007 und 2011 von 1,73 Millionen auf 1,06 Millionen oder um fast 40 Prozent zurück.

    - Deutschland hat aktuell die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union.

    Bundesbank-Zeitreihe Entwicklung Geldvermögen Privathaushalte

    Massiver Koalitionskrach um von der Leyens ArmutsberichtRösler: Nein zu höheren Steuern und AbgabenFragen & Antworten: Arm und Reich in DeutschlandHintergrund: Vorstöße für VermögensabgabeMerkel gegen Zusatzabgaben wie Vermögenssteuer
    Brennpunkt
    Meistgelesene Artikel