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  • HamburgHintergrund: Das Bundeswehrmandat für Afghanistan

    Die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan sollen einen Beitrag zum Wiederaufbau des Landes leisten. Im Rahmen der NATO-geführten Internationalen Schutztruppe ISAF versuchen sie, Stabilität und Sicherheit zu schaffen und die Lebensverhältnisse der Bevölkerung zu verbessern.

    Das Mandat wurde erstmals 2001 vom Bundestag erteilt und jüngst um ein Jahr bis Dezember 2010 verlängert. Das Mandat sieht die «Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte» am ISAF-Einsatz vor. Die Obergrenze liegt bei 4500 Soldatinnen und Soldaten, womit Deutschland drittgrößter Truppensteller ist. Die Haupteinsatzgebiete sind der Norden des Landes und Kabul. Zu den vorrangigen Zielen der Mission gehören der «Schutz der Bevölkerung», der «Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte» und die «Unterstützung der afghanischen Regierung zur Verwirklichung guter Regierungsführung».

    Die Bundeswehr soll sich in erster Linie um den Aufbau der afghanischen Polizei und Armee kümmern, bei Bedarf aber auch die Alliierten unterstützen. Sie hat die Verantwortung für das Regionalkommando in Nordafghanistan und ist für den taktischen Lufttransport in ganz Afghanistan verantwortlich.

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