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    WashingtonExtra: Keine Haare im Kampf gegen Ölpest

    Die Aktion erregte Aufsehen im Kampf gegen die Ölpest - aber sie war wohl völlig umsonst. Der Ölkonzern BP will keine Menschen- und Tierhaare im Golf von Mexiko einsetzen, um das Öl aus dem Meer aufzusaugen.

    Man setze lieber auf professionelle Methoden, die effektiver seien, schrieb der Einsatzstab in einer Pressemitteilung. Hunderte Friseure und Hundesalons waren dem Aufruf der kleinen gemeinnützigen Organisation «Matter of Trust» gefolgt, Haare in Nylonstrumpfhosen zu stopfen und in die Golfregion zu schicken.

    Diese «Haarnetze» sollten helfen, das Öl von den Küsten fernzuhalten. Hunderte Tonnen Haare warten nun im Süden der USA in Lagerhäusern, Garagen und Abstellräumen von Einkaufszentren, schreibt die «Los Angeles Times» in einem Blog. Was damit passiert, ist unklar. Die Initiatorin der Aktion, Lisa Craig Gautier, spricht auf ihrer Website von einem Missverständnis mit BP und bittet, das Sammeln der Haare erst einmal einzustellen.

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