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    dpa-Nachrichtenüberblick Politik

    Mindestens 18 Tote bei Anschlag in Marokko

    Marrakesch (dpa) - Terror in Marokkos Touristenhochburg Marrakesch: Bei einem Bombenanschlag auf das bei Urlaubern beliebte Kaffeehaus «Argana» sind nach Medienberichten mindestens 18 Menschen getötet und 20 verletzt worden. Unter den Todesopfern seien auch elf ausländische Besucher. Das Innenministerium des nordafrikanischen Königreichs bestätigte zunächst nur 14 Tote «unterschiedlicher Nationalitäten». Über die Hintermänner gibt es noch keine Angaben. Es wird aber spekuliert, dass ein nordafrikanischer Al-Kaida-Ableger hinter dem Attentat steckt.

    Eon-Chef warnt bei Atom-Anhörung vor Turboausstieg

    Berlin (dpa) - Eon-Chef Johannes Teyssen hat die Bundesregierung vor einem Scheitern der Klimaschutzziele und steigenden Strompreisen bei einem vorschnellen Atomausstieg gewarnt. Eine zu kurze Brücke sei eine sinnlose Brücke, sagte Teyssen in einer öffentlichen Sitzung der Ethikkommission der Regierung. Die Vertreter der Ökostrom-Anbieter wiesen die Attacken gegen einen raschen Atomausstieg zurück. Energie aus Wind, Sonne, Wasserkraft und Biomasse könne schon in einem Zeitraum von 2017 bis 2020 die Atom-Lücke komplett schließen.

    Syrien bestreitet Meuterei in der Armee

    Damaskus (dpa) - Die syrischen Streitkräfte haben Berichte über eine angebliche Meuterei in der Armee dementiert. Diese Falschmeldungen sollten das Ansehen der Sicherheitskräfte beschädigen, erklärte ein Armeesprecher. Die Europäische Union strebt nach dem Scheitern eines Vorstoßes im UN-Sicherheitsrat weiter Sanktionen gegen Syrien an. Bei einem Treffen der ständigen Botschafter der 27 EU-Staaten am Freitag soll über Reisebeschränkungen oder das Einfrieren von Vermögenswerten beraten werden.

    Aufständische: Nato tötete Revolutionäre

    Bengasi (dpa) - Die von der Nato geführte Allianz hat nach Angaben der libyschen Aufständischen versehentlich zwölf ihrer Kämpfer getötet und 40 verletzt. Die Revolutionäre seien bei einem Nato-Luftangriff in der westlichen Stadt Misrata ums Leben gekommen, sagte ein Sprecher des Nationalen Übergangsrates in Bengasi. Im Krieg passierten immer Fehler, das lasse sich nur schwer vermeiden, fügte er hinzu. Die Nato ging in ihrem täglichen Einsatzbericht zur Operation in Libyen nicht auf diesen Vorfall ein.

    Waffenruhe im Grenzgebiet von Thailand und Kambodscha

    Phnom Penh (dpa) - Thailand und Kambodscha haben sich nach sieben Tagen blutiger Kämpfe überraschend auf eine Waffenruhe geeinigt. Den Durchbruch schafften zwei Generäle an der Front, nachdem alle politischen Bemühungen gescheitert waren. Noch kurz vor dem Gespräch der Generäle hatten sich die Kämpfe an der Grenze ausgeweitet. Ein gutes Zeichen für beide Länder, kommentierte Thailands Regierungschef Abhisit Vejjajiva die Waffenruhe. Versöhnliche Töne gab es nicht. Beide Länder beschuldigen sich gegenseitig, die Auseinandersetzung begonnen zu haben.

    Nach Gewaltexzess: Alkoholverbot in U-Bahnen gefordert

    Berlin (dpa) - Nach dem Gewaltexzess auf einem Berliner U-Bahnhof hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ein bundesweites Alkoholverbot im öffentlichen Personennahverkehr gefordert. Dies würde zu mehr Sicherheit beitragen, sagte der CSU-Politiker «Spiegel Online» am Donnerstag. Er verwies auf bestehende Alkoholverbote in München und Nürnberg. Diese sollten bundesweit Schule machen. Ein betrunkener Schläger im Alter von 18 Jahren hatte am Osterwochenende in einem Berliner U-Bahnhof einen Mann mit Tritten gegen den Kopf schwer verletzt.

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