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  • Chronologie: Schwere Bahnunglücke in Europa

    Hamburg (dpa). Zugunglücke in Europa haben schon viele Menschen das Leben gekostet. Meist war menschliches Versagen der Grund. Einige der schlimmsten Katastrophen:

    - 29. Juni 2009 in Italien: Am Bahnhof von Viareggio explodiert ein mit Flüssiggas beladener Güterwagen. Er war nach einem Achsbruch entgleist. 31 Menschen sterben, rund 1000 müssen in Sicherheit gebracht werden.

    - 23. Januar 2006 in Montenegro: Nahe der Hauptstadt Podgorica entgleist ein Regionalzug, vier Waggons stürzen in eine Schlucht. 44 Menschen kommen ums Leben, 198 werden verletzt.

    - 7. Januar 2005 in Italien: Auf der eingleisigen Strecke Bologna- Verona prallen ein Passagierzug und ein Güterzug zusammen - 17 Tote. Ein Lokführer hatte ein Haltesignal übersehen.

    - 3. Juni 2003 in Spanien: Bei Chinchilla im Südosten kollidiert ein Schnellzug mit einem Güterzug. 19 Insassen sterben, weil ein Signal falsch gestellt wurde.

    - 28. Februar 2001 in Großbritannien: Bei Selby (North Yorkshire) werden entgleiste Waggons eines Zuges von einem weiteren gerammt. 10 Menschen sterben.

    - 4. Januar 2000 in Norwegen: 19 Tote sind die Bilanz eines Zusammenpralls auf einer eingleisigen Strecke nördlich von Oslo. Der Führer eines Regionalzugs hatte ein Signal ignoriert.

    - 5. Oktober 1999 in Großbritannien: Im Westen Londons rasen zwei Personenzüge ineinander. 31 Menschen sterben, weil ein Zugführer ein Haltesignal übersehen hatte.

    - 3. Juni 1998 in Deutschland: Bei Eschede in Niedersachsen zerschellen Waggons eines ICE an einer Straßenbrücke. 101 Reisende sterben, Dutzende werden schwer verletzt. Ein gebrochener Radreifen hatte den Zug zum Entgleisen gebracht.