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    Hund Altenkirchen Betzdorf Kolumne Tipps Nitz Zoe

    Heiligabend den Baum reinholen, möglichst gerade aufstellen, bunt schmücken, die letzten Einkäufe tätigen und die Wohnung sauber machen. Und dann endlich zur Ruhe und zur Besinnung kommen, um sich dem Wesentlichen von Weihnachten zu widmen: der Familie.

    Von unserem Redakteur Stefan Nitz

    Heiligabend den Baum reinholen, möglichst gerade aufstellen, bunt schmücken, die letzten Einkäufe tätigen und die Wohnung sauber machen. Und dann endlich zur Ruhe und zur Besinnung kommen, um sich dem Wesentlichen von Weihnachten zu widmen: der Familie. Auch unserem Hund blieb in den vergangenen Tagen nicht verborgen, dass bei Herrchen und Frauchen alles ein bisschen hektischer war, ein wenig schneller gehen musste. Wegen noch mehr Arbeit als gewöhnlich und eben der zahlreichen privaten Erledigungen, die meist unmittelbar etwas mit Heiligabend zu tun hatten, kam bei uns die vorweihnachtliche Zeit der Besinnung und Freude einfach zu kurz. Auch, weil immenser Schneefall, glatte Straßen und Krankheiten das eine oder andere geplante Vorhaben in Mitleidenschaft gezogen haben.

    Mit Folgen für unseren Hund: Denn auch Zoe widmete Herrchen schlichtweg weniger Zeit. Draußen musste schon mal eine kleine Gassi-Runde oder der kurze Weg in den Garten reichen. Die Spiel- und Streicheleinheiten fielen ab und an kompakter aus. Aber es ging eben nicht anders. Auch dann nicht, wenn Zoe Herrchen mit ihren treuen Dackelaugen anschaute und dabei voller Erwartung heftigst mit dem Schwanz wedelte.

    Der Hund wird's verschmerzen und sich bestimmt darüber freuen, dass Herrchen in den nächsten Tagen wieder mehr Zeit hat. Herrchen bedauert es da schon eher, dass es alle Jahre wieder vor allem in der Vorweihnachtszeit so schwierig ist, die Balance zu halten. Bei steigenden Aufgaben scheinen im Dezember die Tage weniger zu sein und schneller rumzugehen, als in anderen Monaten.

    Ja, auch Zoe erhält Weihnachtsgeschenke. Wir begrenzen es auf ein paar Fressalien, die sie sonst nicht bekommt, und auf ein neues Spielzeug: einem mit einer bayerischen „Lederhose“ bekleidetem Quietschhuhn. Und damit das Bild unter dem Gabenbaum ein einheitliches ist, werden wir die Dinge wohl auch in Geschenkpapier hüllen. Ganz schön albern, nicht wahr?

    Ansonsten verbinden wir unsere erste Hundeweihnacht mit viel Hoffnung: Hoffentlich schmeißt unser Dackel uns den Tannenbaum nicht um. Hoffentlich knabbert Zoe nicht an den Lichterketten. Hoffentlich spielt sie nicht mit den Christbaumkugeln. Hoffentlich findet sie in einem unbeaufsichtigten Moment keinen Gefallen an den Präsenten der Familie unter dem Gabenbaum. Hoffentlich lässt sie Herrchen kurz vor der Bescherung so unauffällig agieren, dass Sohnemann nicht misstrauisch wird. Wir freuen uns aufs Christkind und hoffen darauf, dass Weihnachten bei uns so wird wie in den vergangenen Jahren: einfach schön. Und mit Hund vielleicht sogar noch ein bisschen schöner... In diesem Sinne allen Tier- und Nichttierhaltern: Frohe Weihnachten.

     

    Auf den Hund gekommen
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