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    Hund Altenkirchen Betzdorf Kolumne Tipps Nitz Zoe

    Ein kleiner Hügel oder ein großer Berg: Auch im tiefsten Winter ist das Leben relativ. Je nach Blickwinkel des Betrachters sind so auch 30 Zentimeter Neuschnee flach oder hoch. Aus der Sicht von Zoe ist es aber nur eines: einfach gigantisch.

    Von unserem Redakteur Stefan Nitz

    Ein kleiner Hügel oder ein großer Berg: Auch im tiefsten Winter ist das Leben relativ. Je nach Blickwinkel des Betrachters sind so auch 30 Zentimeter Neuschnee flach oder hoch. Aus der Sicht von Zoe ist es aber nur eines: einfach gigantisch.

    Unser kleiner Dackelmischling lernt in diesen Wochen seinen ersten Winter und seinen allerersten Schnee kennen. Zuerst schaut Zoe verdutzt, dann bellt sie das komische runterfallende Weiß an, hüpft ihm besonders gern unter der abendlichen Beleuchtung von Straßenlampen entgegen und schnappt mit hohen Luftsprüngen zur Belustigung von Herrchen nach den Flocken.

    Zoe fühlt sich im Schnee sichtlich dackelwohl. Sie gräbt mit ihrer Schnauze tiefe Löcher und wühlt so lange, bis sie festen Boden unter der Nase spürt. Rasch merkt sie aber auch, dass der Schnee so seine Tücken hat. Beim Sprung auf einen aufgeschütteten Schneehügel versinkt sie beinahe vollends und versucht ein wenig panikartig aber erfolgreich, sich aus dem tiefen Nass wieder zu befreien. Woher soll sie denn auch wissen, dass das weiße Zeug nicht stabil ist?

    Während des Abenteuers macht unser Welpe alsbald eine weitere negative Erfahrung: Dackelpfoten sind mitnichten so wetterfest, dass ihnen Schneeklumpen zwischen den Zehen oder die Kälte von gefrorenem Boden nichts ausmachen. Zoe zieht es zurück ins Haus, läuft ins Badezimmer und legt sich auf die von der Fußbodenheizung erwärmten Fliesen, während Herrchen das nasse Tier mit einem Handtuch trocknet.

    Ratschläge, wie die Pfoten in der kalten Jahreszeit vor Schnee, Eis und vor allem Streusalz zu schützen sind, haben wir Hundeneulinge reichlich erhalten. Die Palette reicht von einfach gar nichts tun über mit Melkfett einreiben bis zu Socken anziehen oder die Haare zwischen den Zehen schneiden. Wir verzichten in diesem Fall auf fachmännischen Rat, reiben Zoes Pfoten mit Vaseline ein und glauben festgestellt zu haben, dass das auch schon etwas gebracht hat. Zumindest schadet es nicht, oder?

     

    Auf den Hund gekommen
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